Sonntag, 25. September 2016

Crossover Grillteller: Meer, Himmel un' Ääd

Heute gab's Crossover: Gekreuzt wurden die hiesige deftige Küche mit ein bisschen mediterranem Einfluss. Letzteres war Seeteufel, eingewickelt in Pancetta, und Jakobsmuscheln mit einem Hauch Fenchel-Anis-Aromen. Der deftige Einschlag kam vom hiesigen Himmel un' Ääd, indem der Seeteufel mit Treipen (also der an der saarländischen Riviera bekannten und beliebten Blutwurst mit Kraut), während die Jakobsmuscheln eine Unterlage von angegrillten Blutwurstscheiben bekamen. Begleitet wurde alles von den klassischen Himmel un' Ääd-Bestandteilen Kartoffelspalten (Ääd) und Apfelstücken (Himmel). Alles natürlich vom Grill - nein! Das ganze wurde mit einer schnell selbst angerührten Cocktailsauce begleitet und mit Nordseekrabben garniert.












Samstag, 24. September 2016

Rinderkotelett mit Potatoe-Wedges

Endlich bin ich mal wieder zum Grillen gekommen, und hierfür hatte ich mir ein schönes Dry Aged Rinderkotelett beim Metzger meines Vertrauens besorgt. Das nur mit Salz gewürzte Steak wurde von beiden Seiten über direkter Hitze auf dem Mini-Ei viermal gewendet, anschließend gepfeffert und war dann auch schon fertig. Als Beilage machte ich mir auf dem Gasgrill ein paar Potatoe-Wedges, die ich nur mit etwas Rapsöl und Jalapeño-Gewürzsalz besprenkelte.








Sonntag, 28. August 2016

Bachsaibling

Bachsaibling ist ein recht empfindlicher Fisch, was Hitze anbelangt. Direktes Grillen sollte man daher tunlichst vermeiden, und so dachte ich daran, meine gestern frisch erworbenen Exemplare entweder zu smoken oder indirekt bei niedriger Hitze zu grillen. Ich entschied mir für letzteres: Die Bauchhöhlen der Fische wurden gesalzen sowie mit Basilikum, Petersilie und Limettenscheiben gefüllt. So kamen sie dann mit dem Rücken nach unten auf den Grill, den ich auf etwa 160° C eingeregelt hatte. Von Zeit zu Zeit gab ich jeweils eine Hand voll Apfelholz-Chips auf die Glut, um etwas Rauch zu erzeugen. Nach knapp 40 Minuten waren die Saiblinge dann fertig und perfekt auf den Punkt gegart.






Erfreulicherweise gibt es in einem meiner Nachbarorte ein Forellengut, wo ich auch diese hier her hatte. Mit anderen Worten: Die mache ich jetzt öfter!

Donnerstag, 4. August 2016

Burger

Heute hatte ich Laugenbrötchen und Lust auf Burger. Also besorgte ich mir schnell etwas Hackfleisch, aus dem ich mir zwei Patties zu je 125 g formte. Die kamen zusammen mit vier Scheiben Bacon auf den Grill, wo sie nach dem Wenden mit je einer Scheibe Gruyere belegt wurden.

Die angerösteten Brötchenhälften wurden wie folgt belegt: Brötchen-Unterteil mit etwas BBQUE Buchenrauch BBQ-Sauce, Salat, Tomatenscheibe, Patty mit Gruyere, Bacon und Brötchenoberteil mit etwas Mayonnaise.



Schnell, klassisch, gut!

Sonntag, 31. Juli 2016

Schweinefilet im Schinkenmantel an Himbeer-Risotto


Bei Schweinefilet experimentiere ich bekanntlich nicht viel rum: wenig gewürzt, eingewickelt in luftgetrockneten Schinken und indirekt auf eine Kerntemperatur von etwa 60° C gegrillt. So kommt das Filet meines Erachtens am besten zur Geltung. Also wurde lediglich bei der Beilage experimentiert, denn es gab heute Himbeer-Risotto!

Doch bleiben wir zunächst beim Schweinefilet. Das wurde mit einer neuen Gewürzmischung namens Purple Haze gewürzt, das aus "Johannisbeer-Pulver, Pfeffer, Schwarzkümmel, Thymian und einem Hauch von Chili" besteht und insofern gut zu Schweinefilet und Himbeer-Risotto gleichermaßen passen sollte. Eingewickelt wurde das Filet in luftgetrocknetem Saarburger Landschinken. Das wurde etwa eine halbe Stunde indirekt gegrillt.

Während das Schweinefilet auf dem Grill war, wurde das Risotto zubereitet. Hierzu wurden zunächst 2 Schalotten in Pflanzenöl angeschwitzt, anschließend etwa 250 g Risotto-Reis angeröstet, dem dann etwa 125 g kleingeschnittene Himbeeren beigefügt wurden. Das wurde dann mit einem guten Schuss Himbeerlikör abgelöscht, gefolgt von etwa 120 ml Sekt. Nachdem das eingekocht war, wurde unter ständigem Rühren kellenweise Gemüsebrühe beigefügt, bis der Reis al dente war. Nun wurde das Risotto mit etwas Purple Haze sowie Salz, Pfeffer, Zucker Butter und Parmesan abgeschmeckt.








Die Kombination aus Frucht, leichter Schärfe und Säure sowie Umami war schon etwas besonderes, was besonders gut mit dem Schweinefilet harmonierte. Um das ganze abzurunden, habe ich übrigens auch noch ein paar Spritzer Sylter Salatfrische über das Schweinefilet gegeben.

Sonntag, 17. Juli 2016

Spieße, Flank, Parfait


Gestern hatte ich Besuch, und natürlich hatte ich auch für den Besuch gegrillt. Leider habe ich nicht viele Fotos gemacht, aber die Bilder der einzelnen Gänge konnten doch festgehalten werden:

Vorspeise war Surf & Turf von Scampi- und Kalbfleischspießen auf Zucchini-Spaghetti. Die Kalbsspieße wurden mit der Cappuccino-Würzmischung von BBQUE gewürzt, was sehr gut zusammen passte. Die Scampi waren in Olivenöl, Knoblauch und Jalapeno-Salz mariniert. Die Spieße wurden dann über direkter Hitze gegrillt. Die Zucchini-Spaghetti wurden mit Olivenöl, Knoblauch und Kirschtomaten in einer Grillschale bei indirekter Hitze auf den Gasgrill gemacht.
Hauptgang war dann ein Flanksteak, das von Hasselback-Potatoes und Grillgemüse begleitet wurde.
Das Dessert bestand aus einem Parfait aus Gewürztraminer-Marc mit einem Himbeer-Spiegel und Grillpralinen.

Freitag, 15. Juli 2016

Kalbsspieße mit Zucchini-Spaghetti


Bereits am Sonntag gab es Kalbsspieße mit Zucchini-Spaghetti. Die Spieße waren fertig gekauft vom Metzger meines Vertrauens mit einer Marinade aus Trüffel-Irgendwas. Für die Spaghetti wurden einige Zucchini mit einem Spiralschneider in die entsprechende Form gebracht. Die kamen dann mit etwas Öl und halbierten Kirschtomaten auf eine Griddle, während die Kalbsspieße über direkter Hitze gegrillt wurden.




Das Kalbsfleisch an sich war sehr gut, allerdings war die Marinade mir etwas zu salzlastig. Die Zucchini-Spaghetti entwickeln sich langsam, aber sicher zu einem Lieblingsessen - allerdings muss ich sagen, dass ich hierauf, im Gegensatz zu richtigen Spaghetti, keinen Parmesan brauche. Die Kalbsspieße habe ich mir übrigens direkt wieder bestellt für morgen; dann würze ich sie allerdings selbst.